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Bisher habe ich meiner Herzenangelegenheit, nämlich Gastro-Gründer zu begleiten, nur neben meiner eigentlichen Tätigkeit als Inhaber meines Restaurants Die Insel - Der kleine Urlaub zwischendurch nachgehen können. Da wir unsere Insel aber seit dem 1. April geschlossen haben (ein Interview zu den Hintergründen findet ihr hier), deutet sich für meine berufliche Zukunft nun an, dass aus AUFGETISCHT! noch mehr werden könnt. Ich bin selbst gespannt... Gespräche laufen und sind so spannend, wie die Gründung einer Gastronomie!

AUFGETISCHT! - Das Magazin für Gastro-Gründer

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  • Wird an Blogger, Berater, Kapitalgeber, Presse und Institutionen verteilt,
    die sich für Gastro-Startups stark machen.
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Ralf Klümper, 28.05.2016

eppenlove

Café mit frischen, handgemachten Kleinigkeiten sowie Marmeladen und Chutneys aus eigener Manufaktur

"Das 'eppenlove' ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit!"

eppenlove

Geschwister-Scholl-Straße 23
20251 Hamburg

www.eppenlove.de

www.facebook.com/eppenlove.de
info@eppenlove.de

Bei meinem Besuch der Internorga in Hamburg habe ich einen Abstecher in das zauberhafte Café „eppenlove“ gemacht. Ich hatte gelesen, dass die beiden Inhaberinnen Angela und Nina „eppenlove“ im Buch „Sugar Girls – der Traum vom eigenen Café“ (ISBN 978-3-7667-2211-9, Preis: € 29,95) vorstellen konnten. Wie es dazu kam, was nach der Veröffentlichung passierte und wie es den beiden Quereinsteigerinnen nach zweieinhalb Jahren Selbständigkeit überhaupt geht, haben sie mir im Interview verraten.

 

Was hat euch dazu gebracht, euch selbständig zu machen?

 

Den Traum vom eigenen Cafe hatte ich schon länger. Ich habe schon immer sehr gerne gekocht, gebacken und Gäste eingeladen und bewirtet. Meine Geschäftspartnerin Nina arbeitet schon lange als freiberufliche Visagistin. Wir haben uns kurz nach meinem Umzug nach Hamburg kennen gelernt. Um meiner Familie die Eingewöhnung in Hamburg zu erleichtern, habe ich nicht sofort begonnen, hier zu arbeiten, was aber auf Dauer nicht zu mir passte. Die konkrete Idee für unser Cafe entstand bei einem Kaffeetrinken im Kreise der Nachbarn. Ninas Mann bot einen Teil seiner angemieteten Büroräume als Ladenlokal an, die Miete war günstig, unsere Kinder in einem Alter, in dem sie zunehmend selbständig wurden, also haben wir nach kurzer Bedenkzeit einfach losgelegt.

Soweit ich weiß, ward ihr beide keine Gastro-Profis, als ihr mit „eppenlove“ gestartet seid. Was habt ihr vorher gemacht? Seht ihr es eher als Vor- oder Nachteil, dass die Gastro-Erfahrung zu Beginn noch fehlte?

 

Nina arbeitet schon lange als freiberufliche Visagistin, das macht sie auch nach wie vor, da sich ihre Make-up Jobs gut mit unseren Öffnungszeiten kombinieren lassen. Ich bin gelernte Bankkauffrau und Kommunikations-Wirtin  und habe vor meinem Umzug nach Hamburg lange bei der Messe Düsseldorf gearbeitet.

 

Gastro-Erfahrung hatten wir beide nur durch Jobs zu Schüler- und Studentenzeiten. Das hatte meines Erachtens Vor- und Nachteile. Wir hatten eine klare Vorstellung, wie wir unser Cafe führen möchten. Wären wir Gastro-Profis, hätten wir wahrscheinlich dieses Projekt an diesem Standort gar nicht begonnen. So aber haben wie mit viel Leidenschaft und Idealismus unser Cafe aufgebaut, dass unsere ganz persönliche Handschrift trägt.

 

Welche waren die wichtigsten (vielleicht auch schmerzlichsten) Learnings bzw. Stolpersteine?

 

Die größten Stolpersteine sind uns in der Eröffnungsphase begegnet. Glücklicherweise haben wir hier auf die richtige Reihenfolge geachtet und uns schon im Vorfeld erkundigt, welche Genehmigungen wir brauchen, welche Voraussetzungen die Räumlichkeiten erfüllen müssen und wie die Anforderungen des zuständigen Lebensmittelkontrolleurs aussehen. So konnten wir den Investitionsbedarf konkret berechnen und unsere Einrichtung allen Anforderungen gerecht planen. Ich denke, das hat uns einigen Ärger erspart. Trotzdem gibt es natürlich immer wieder neue Herausforderungen, das bringt so ein Gastronomie-Alltag eben mit sich.

 

Trotz guter Planung hatten wir im letzten Jahr eine ziemlich große Stromnachzahlung, da war ein Großteil des angesparten Gewinns schnell wieder weg. Auch unsere Kaffeemaschine hat nach nur zwei Jahren den Dienst eingestellt, für solche Dinge braucht man schon ein ganz gutes finanzielles Polster.

Soeben ist das Buch „Sugar Girls“ erschienen. Wie kam es dazu, dass ihr darin über euren Traum vom eigenen Café berichten durftet?

 

Eine der Autorinnen, Meike Werkmeister, hat bis vor zwei Jahren im selben Haus gewohnt, wie Nina und ich. Sie war auch Gast des Kaffeetrinkens, bei dem die Idee für das eppenlove geboren wurde. Deshalb hat sie unsere Anfangszeit hautnah miterlebt und bei der Auswahl der Cafes natürlich sofort an uns gedacht.

Welche eurer Wünsche und Träume vom eigenen Café haben sich leider nicht erfüllt? Oder konkret: Was ist das Härteste, das Schwierigste an der Selbständigkeit?

 

Schwierig finden wir beide die Unwägbarkeiten, des Cafe-Alltags. Auch nach 2,5 Jahren haben wir noch kein System bezüglich der Gästezahl gefunden. Man kann weder sagen, dass bestimmte Tage immer schlecht oder immer gut sind, noch kann man bestimmte Monate ausmachen. Deshalb haben wir z.B. die Samstagsöffnungszeiten wieder gestrichen, die Gästefrequenz war einfach zu schwer einschätzbar. Wenn man glaubt, dass es während der Schulferien leerer ist, so ist bestimmt in den nächsten Ferien richtig voll. Jeder Tag ist eine neue Wundertüte. Das macht es einerseits spannend, andererseits zerrt die fehlende Planungssicherheit manchmal an den Nerven.

Ihr habt recht eingeschränkte Öffnungszeiten (MI-FR, 9-17h). Ist für euch „eppenlove“ eher eine Herzensangelegenheit als ein wirtschaftliches Unternehmen? Gibt es noch andere Einnahmequellen für euren Lebensunterhalt?

 

Ja, das eppenlove ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit! Das zeigt sich auch an unserem Konzept und an den angebotenen Speisen, bei denen wir einen sehr hohen Anspruch an Qualität, Frische und das Fehlen von Zusatzstoffen haben. Wir haben zu den meisten Gästen, schon durch die Größe des Cafes und die Lage bedingt, ein sehr persönliches Verhältnis. Es macht uns große Freude, wenn unsere Gäste das Cafe nicht nur satt, sondern auch glücklich und gut gelaunt wieder verlassen.

 

Was die anderen Einnahmequellen betrifft  - wir sind beide verheiratet  :-)  Und Nina arbeitet, wie bereits gesagt, als freiberufliche Visagistin.

 

eppenlove gibt es ja nun schon zweieinhalb Jahre: Konntet ihr den Enthusiasmus der Anfangsphase  ins Alltagsgeschäft rüberretten?

 

Eindeutig Ja! Die Freude am Kochen und Backen, Gäste zu verwöhnen und immer wieder neues auszuprobieren lassen wir uns nicht nehmen!

Welchen Tipp möchtet ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben?

 

Man sollte immer genau überlegen, was mit dem Projekt erreicht werden soll. Wenn der Lebensunterhalt aus den Einnahmen bestritten werden muss, sollte der Standort sorgfältig ausgewählt und geprüft werden.

Welche(n) Fehler sollten Gastro-Gründer auf keinen Fall machen?

 

Gerade zu Beginn sollte der nötige finanzielle Background vorhanden sein. Man muss immer mit Anlaufschwierigkeiten rechnen, auch dann muss noch genug Kapital zur Deckung der laufenden Kosten vorhanden sein um dem Projekt eine Chance zu geben, sich zu etablieren.

Daten und Fakten:

 

Gesamtinvestition bisher? ca. 25.000 €

Kapitalquellen? privat

Größte Kostenblöcke? Kücheneinrichtung; besonders Abluft

Umsatz? k.A.
Arbeitseinsatz pro Woche für eppenlove? k.A.

 

Ralf Klümper, 15.05.2016

PAN Heftig / Deftig

Streetfood, außergewöhnliche Hotdogs, bio

"Habt keine Angst, aber Respekt vor der Aufgabe."

PAN Heftig / Deftig

Alfredstraße 64
45130 Essen

www.heftig-deftig.com

www.facebook.com/pan-heftig-deftig-1669747206593941

panbert@gmx.de

Street Food: Anglizismus für Speisen, die aus einem fahrbaren oder stationären Verkaufsstand heraus angeboten und auf eine öffentlichen Verkehrsfläche verzehrt werden. Soweit die Definition. Früher hätte man Imbiss gesagt. Mit dem Image (fettig, ungesund), das dem Imbiss früher anhaftete, hat das heutige Street Food allerdings meist nichts mehr gemein. Vielmehr steht es jetzt oft für qualitativ hochwertige, meist sogar regional und saisonal ausgewählte, Zutaten, die frisch zu außergewöhnlichen Kreationen zubereitet werden. So auch bei PAN. Einen Gastraum sucht man hier vergebens. Das wäre ja auch nicht Street Food. Ich traf mich mit Inhaber Dustin Neuwaldt deshalb zum Interview auf den Sitzbänken draußen an der frischen Luft.

 

Wer sind die Macher hinter PAN?

 

Der Inhaber bin zwar ich, aber Urs und Marius haben absolutes Mitspracherecht. Einer muss halt den Hut aufhaben. Marius ist einer meiner Cousins und hat – wie ich – ebenfalls eine Kochausbildung gemacht. Dadurch ist der Kontakt wieder enger geworden. Urs studiert noch Jura, ist also der einzige Quereinsteiger in unserem Führungsteam. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen, aber unsere gemeinsamen Stärken sind das, was zählt für eine gute geschäftige Zukunft.

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen einen eigenen Laden zu eröffnen?

 

Nach meiner Ausbildung zum Koch habe ich zunächst in einer Gastronomie in Essen gearbeitet. Danach war ich fünf Jahre selbständig als Mietkoch. Eine sehr schwierige Zeit für mich, in der ich aber trotzdem wichtige Leute kennen gelernt hatte, die mir auch jetzt, bei der Eröffnung unseres Ladens, geholfen haben – konzeptionell und finanziell. In der schwierigen Phase habe ich zunächst alles in Frage gestellt. In kleinen Schritten habe ich mich da rausgearbeitet und jeder Schritt führte zum nächsten. Es war also nicht plötzlich die große Idee, sondern es wurde irgendwann halt alles immer klarer, war ich mal machen möchte. Und daraus ist PAN entstanden.

 

Warum gerade Hot Dogs?

 

Hot Dogs sollten es ja auch gar nicht werden... Eigentlich hatte ich mich auf Burger eingeschossen. Aber das Thema ist mittlerweile schon wieder ziemlich abgegriffen. Hot Dogs werden die Burger der Zukunft sein. Auf die Idee bin aber nicht ich selbst gekommen. Ich hatte schon drei Burgerkonzepte gedanklich entwickelt, aber irgendwie war das alles nicht so recht rund. Da kam Urs auf mich zu und meinte, wir sollten es mal mit Hot Dogs versuchen. Meine Reaktion damals: „Bist du wahnsinnig? Was soll das denn?“. Die ersten Kostproben schmeckten allerdings so genial, dass ich mit der Kurzänderung einverstanden war.

Hat euch jemand bei der Erstellung des Businessplans geholfen? Woher kamen die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse?

Wir haben den Businessplan zwar selber geschrieben, aber ja, es hat uns ein Unternehmensberater geholfen, den ich noch durch Beziehungen aus meiner Mietkochzeit kannte.

 

Wie lang war die Vorlaufzeit von der ersten Idee bis zur Eröffnung Anfang Februar 2016?

 

Von der Hot-Dog-Idee an, war es weniger als ein Jahr. Wenn man die diversen Burger-Konzepte mit einrechnet, komme ich aber schon auf rund vier Jahre.

 

Was waren die größten Kostenblöcke bis zur Eröffnung?

 

Die eigenen Kosten   :-)  Man vergisst so schnell, dass man sich in der Konzept- und Umbauphase ja selbst auch finanzieren muss. Das ist ja die Phase, die nur Geld kostet, aber keine Einnahmen dagegen stehen. Dann hat der Unternehmensberater natürlich Geld gekostet. Allerdings habe ich einen Teil als Gründercoaching vom Staat wieder zurückbekommen. Und dann noch Inventar und Technik.

Was würdet ihr in der Vorbereitungsphase heute anders machen, wenn ihr noch einmal am Anfang stehen würdest? Welches waren die größten Stolpersteine?

 

Sich für die Umbauphase unbedingt finanziell mit einplanen! Aber ansonsten ist – abgesehen von kleineren Katastrophen – alles ganz gut gelaufen. Wir haben fast alles selbst gemacht.

 

Welches waren eure wichtigsten Stationen bisher?

 

Da gibt es nicht den einen wichtigen Meilenstein, sondern es ist vielmehr die ungeheuer positive Resonanz. Wir haben so liebevolle Bewertungen bekommen.

 

Hattet ihr den Kontakt zur WAZ (größte Tageszeitung im Ruhrgebiet) gesucht oder ist sie auf euch zugekommen?

 

Schon in der Umbauphase wurden wir angesprochen. Da wäre es aber viel zu früh für einen Bericht gewesen. Nach der Eröffnung habe ich mich dann bei der Redakteurin gemeldet, und dann kam sie zum Interview.

 

Was hat sich in den Tagen nach Veröffentlichung des Berichts verändert?

 

In den Tagen danach war schon mehr los.

 

Ihr habt durch den Einsatz von Bio-Zutaten ja einen hohen Wareneinsatz im Vergleich zu konventionellen Zutaten. Wie gleicht ihr das aus? Oder verzichtet ihr aus Ideologie auf einen Teil der potenziellen Marge?

 

Mir ist ein gutes Gewissen wichtiger als ein volles Portemonnaie. Ich tue das aus absoluter Überzeugung. Aber es sind nicht nur die Bio-Zutaten. Das geht weiter über den Ökostrom, den wir verwenden, bis hin zur fairen Bezahlung, die über dem Mindestlohn liegt. Ich muss mich bei der ganzen Sache wohl fühlen. Das ist das Wichtigste.

Du und Marius seid ja gelernte Köche. Siehst du das eher als Vor- oder Nachteil? Was würdet ihr Quereinsteigern auf jeden Fall raten?

Mal was Grundsätzliches: Jeder sollte eine Kochausbildung machen. Danach erscheint nämlich jeder andere Job als easy  :-)  Andererseits versaut die Ausbildung einem die Passion.

Ihr habt euer Konzept ja schon vorher auf Street Food Märkten ausprobiert. Was sind die größten Unterschiede zwischen dem mobilen und stationären Konzept?

 

Wir hatten ja keinen Foodtruck, sondern haben mit einem Pavillon angefangen. Nichts super-Professionelles. Wir haben uns da rangetastet, sind immer besser geworden. Wir brauchten die erste Veranstaltung, um endlich Fotos zu machen, die man für die Bewerbung auf größeren Street Food Märkten benötigt. Bevor wir unseren Laden eröffnet haben, haben wir an rund 15 Märkten teilgenommen.

An einem Laden ist fast alles besser, als mit einem klapprigen Stand auf einem Markt. Es ist komfortabler, man kann besser den Wareneinsatz kalkulieren, muss weniger wegschmeißen und ist wetterunabhängiger.

 

Was war die größte Schwierigkeit auf dem Weg zum ersten Laden?

 

Wir waren in der Umbauphase immer chronisch pleite. Unser Plan war, dass wir an drei Street Food Festivals teilnehmen, die uns wieder Kohle in die Kasse spülen sollten. Bei allen drei Veranstaltungen lief allerdings alles völlig schief. Von Unwettern, über geklautem Equipment bis hin zu Stromtotalausfall war alles dabei, was niemand braucht.

 

Euer Laden liegt ja an einer vielbefahrenen Parallelstraße zur eigentlichen Gastro-Meile in Essen – recht abseits der Rüttenscheider Straße. Warum habt ihr kein Ladenlokal an der Rü genommen? Nehmen genügend Gäste den Weg zu euch auf sich?

 

Warum wir nicht an die Rü kamen? Aus Protest! Die machen sich dort mit ihren horrenden Mieten doch alles selbst kaputt. Das Besondere an der Rü war ja die vielfältige Individualgastronomie. Jetzt ziehen immer mehr Ketten ein, weil nur die die Mieten zahlen können. Hier ist die Miete überschaubar und damit das Risiko geringer. Wir hoffen – nein, wir sind uns sicher – dass genügend Gäste bereit sein werden, den Weg von der Rü zu uns in Kauf nehmen.

 

Ihr seid ja erst knapp 3 Monate am Start. Da gibt es doch bestimmt noch Wünsche oder Träume, die bei der Realisierung von PAN noch nicht in Erfüllung gingen?

 

Ja klar: Lohn hätte ich gerne  :-)  Mir macht das hier gerade sehr viel Spaß; ich bin echt zufrieden. Aber irgendwann muss mehr hängen bleiben.

 

Was empfindest du nun als das Schwierigste / Härteste an der Selbständigkeit?

 

Sich jeden Tag selbst zu motivieren. Man muss sich immer selbst antreiben; für sich selbst festlegen, was als nächstes zu erledigen ist.

 

Welchen Tipp möchtest du anderen Start-Ups mit auf den Weg geben? Welche(n) Fehler sollten Gastro-Gründer auf keinen Fall machen?

 

Habt keine Angst, aber Respekt vor der Aufgabe. Angst lähmt, Respekt hält wachsam. Lernt eure eigenen Wünsche erst einmal selbst kennen. Hinterfragt alles, bis ihr wisst, was euch glücklich machen wird. Und dann hört nicht mehr so viel auf die Anderen.

Daten und Fakten:
 

Durchschnittsbon? 10 bis 12 €

Gästezahl pro Tag? 30 bis 40

Anzahl Plätze (innen / außen)? keine! / 10

F&B-Verhältnis? 80:20

Gesamtinvestition bisher? 30.000 €

Kapitalquellen? Privatinvestor

Größte Kostenblöcke? gleichauf Personal und Wareneinsatz

Arbeitseinsatz pro Woche für PAN? 80 bis 100 Stunden

 

Vielen Dank für die Foto-Nutzungsrechte an Giulia und Markus von www.gourmetgeeks.de

Ralf Klümper, 29.04.2016

Bunte Burger

Bewerbungsphase für Gastro-Gründerpreis startet

Der Gastro-Gründerpreis startet in die dritte Runde. Bis zum 15. Juli 2016 können sich Existenzgründer in der Gastronomie mit ihren zündenden Geschäftsideen bei dem größten deutschsprachigen Gastronomiegründerwettbewerb unter http://www.gastro-gruenderpreis.de/ggp bewerben.

 

Den Gewinnern winkt ein Komplettpaket im Wert von je über 10.000 Euro. Darin enthalten sind 5.000 Euro Startkapital, die Unterstützung durch einen Mentor aus dem Kreis der Jury und weitere Prämien. Prämiert werden die Gewinnerkonzepte von einer renommierten Expertenjury auf der Berlin Food Week im Oktober 2016 in Berlin.

 

Interviews mit den letztjährigen Gewinnern Philipp und Boris von „Woop Woop IceCream“ sowie Luisa vom "Stullenbüro" habe ich bereits hier in AUFGETISCHT! veröffentlicht. Sie gaben mir interessante Einblicke in ihre Anfangszeit mit allen Höhen und Tiefen.

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